Die Liebe

Über Liebe schreiben und die Liebe spüren, dazwischen liegen Welten. Und ich meine jene echte Liebe, die einzig wahre große und nicht mehr enden wollende Liebe. Die gute alte ehrliche Liebe. Ich könnte sie beschreiben, wenn ich sie erlebt hätte. Doch blieb sie mir bis jetzt verwehrt. Ich träume sie mir vor; träume von ihrem Ausmaß an Gefühl bis hin zur wahrhaftigen Ewigkeit. Sie muss schön sein diese Liebe, so anmutig und stolz. Sie erreicht unvergessliche Augenblicke, hält sie fest ein Leben lang.

Selten ist sie, die einzig wahre, die große Liebe.

Aber niemals unmöglich.

 

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Auszeit für mehr Wohlbefinden

Diese Tage, an denen dein Körper einer leeren Hülle gleicht. Das innere Gleichgewicht hat kurzfristig seine Mitte verloren, pegelt sich nur mühsam wieder ein.

Der Kopf schmerzt, braucht eine Pause vom lärmenden Menschentum und der nicht schwinden wollenden Hitze. Die Wohnung ist mein Auffangbecken, hier fühle ich mich wohl, kann mich ohne zu zögern meiner heutigen Wohltat hingeben: Dem Nichtstun.

Nebenbei dreht sich stumm das Gedankenkarussell um die eigene Achse, es macht mich ganz schwindelig. Den Kopf ausschalten, einfach mal nichts denken und nichts tun. Das Thermostat herunterdrehen. Man kann nicht ständig nur funktionieren. Warum fällt es uns so schwer, einfach mal nichts zu tun? Der Körper benötigt eine Auszeit zum Regenerieren. Es wirkt befreiend und für einen kurzen Moment so wohltuend.

In diesem hektischen Zeitalter sollten wir uns nicht von der breiten Masse mitreißen lassen. Höre auf deinen Körper, nur du kennst ihn am besten. Gönne ihm Ruhe, wenn er dir die ersten Warnsignale sendet. Blende sie nicht aus, nehme sie ernst. Du hast nur eine Gesundheit und diese will gepflegt werden wie eine Pflanze im Garten deiner selbst.

Die Vielseitigkeit unserer Straßen

Inmitten von Zeitdruck und beruflicher Präsenz vergessen wir zu oft den kleinen Dingen im Leben unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Wir arbeiten uns von einem großen Erlebnis zum nächsten und übersehen dabei schnell die kleinen, wertvollen Gesten des Alltags.

Wenn Sie das nächste Mal ihren gewohnten Weg zur Arbeit einschlagen, schauen sie doch einfach mal links und rechts am Wegesrand entlang. Dort zum Beispiel versucht der Löwenzahn den Asphalt zu durchbrechen. Stark wie er ist, wird er es schaffen, wenn die Pflanze nicht vorher von Menschenhand entfernt wird.

Oder sieh da, das auf Hauswand gesprühte Bild, es ähnelt gar einem Kunstwerk. Oder dort, dieses schöne Bücherregal inmitten der Stadt in einem Hauseingang, wo man seine Bücher, an denen man kein Interesse mehr hat, hineinstellen kann und dafür ein anderes Buch mitnehmen darf. Ein Tauschgeschäft der besonderen Art. Wenn Sie mich fragen, eine tolle Idee.

So viele Dinge lassen die Stadt bunt und alternativ erscheinen, weil es Menschen gibt, die den Straßen einen neuen Anstrich verpassen möchten. Es lädt zum Umsehen ein, nicht gebeugten Kopfes durch die Gassen zu schlendern, sondern vielmehr seiner Umgebung Beachtung zu schenken.

Also: Bei Ihrem nächsten Gang durch die Stadt einfach mal die Augen offen halten und die Vielseitigkeit der Straßen genießen und für einen kurzen Moment dem Alltag entfliehen.

 

Wo sind nur all die richtigen Männer geblieben?

Die Hoffnung auf den „Einen“. Wie soll sie Bestand haben, wenn sie von der harten Realität immer wieder aufs neue zertrümmert wird?

Gottlose Augen versetzen dich in Trance, verführen dich, schmieren dir Honig ums Maul, verzaubern dich mit ihrem Scham. Doch es dauert nicht lange und sie zeigen ihr wahres Gesicht, erdrücken dich, behandeln dich wie der letzte Mist.

Wann hat die Männerwelt eigentlich aufgehört erwachsen zu werden? Wann ist der „Mann von heute“ zur Problemzone geworden? Ich dachte immer meine Problemzonen wären mein Arsch oder meine Schenkel, aber die letzten Jahre musste ich mich eines besseren belehren lassen.

Ich verfüge zugegebenermaßen über das Talent, mich prinzipiell der falschen Person hinzugeben. Schließlich hat jeder Mensch eine Chance verdient, so meine Auffassung. Warnsignale blendete ich bereits am Anfang einer Beziehung aus. Doch wie ich schnell für mich herausfand, brachte mich das nur einmal wieder mehr in die Misere. Die Probleme häuften sich – an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass es sich nicht um meine Probleme handelte, sondern vielmehr um die Probleme des Typen. Gewissermaßen hangelte er sich von einem Problem zum nächsten und ich war eine Art Beifahrer und bekam alles ab – auf unschöne Art und Weise.

Da ich für mich endlich und viel zu spät herausgefunden habe, dass ich ein Fliegenfänger für problembehaftete (unreife) Männer bin, werfe ich mir nun die passende Rüstung über und verkrieche mich unter ein Fliegennetz, damit ich künftig von solchen Reinfällen verschont bleibe.

Nicht schon schlimm genug, dass man die 30 bereits seit geraumer Zeit hinter sich gelassen hat, muss man sich auch noch im Leben mit Typen herumärgern, die mit sich und ihrer Umwelt nicht klar kommen.

Wo sind nur all die richtigen Männer hin? Die Männer, die mit beiden Beinen im Leben stehen, die wissen, was sie wollen. Die Gentlemen von heute, welche noch an Romantik glauben, die Frau mit Achtung und Respekt behandeln.

Nennt mich altmodisch, aber die Welt von heute braucht wieder mehr Männer wie unsere Großväter – die wussten noch vom Stil und Glanze einer Beziehung, zumindest wenn ich von meinem Opa ausgehe. Dieser hat sich um meine Oma rührend bis zu ihrem Tode gekümmert, pflegte sie die letzten Jahre ihres Lebens, da sie an Demenz erkrankt war und ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen konnte. Schließlich trug er bis zu seinem eigenen Tode ihren und seinen Ehering an seinem Ringfinger. Das ist Liebe.

Da ich eine Kämpfernatur bin, werde ich die Hoffnung mit Sicherheit nicht aufgeben. Aber bitte beantworten Sie mir die Frage:

Wo zum Teufel sind die ganzen richtigen Männer geblieben?

Die Aufregung …

Gespannt und aufgeregt erwarte ich den Augenblick. Jenen einzigartigen Moment, bevor die Zeit mit ihren erlebten Stunden davon rennt. Meine Gedanken drehen sich, zaubern mir ein breites Lächeln ins Gesicht. Die Aufregung ist nicht zu übersehen, man sollte vor mir in Deckung gehen. Ich könnte Sie anstecken, Sie mit freudigem Humor beflecken. Das Gefühl von Weite & Ferne in mir, es stillt sie vielleicht, diese unbändige Gier. Ein wohlwollender Freiheitsdrang, ohne den ich nicht leben kann.

Mein Moment …


Ein Gefühl des Ankommens. In sich, mit sich. Zufriedenheit bereichert.

Strahlende Augen wünschen, hoffen, freuen sich.

Treibend auf dem Gedankenmeer der Sinne.

Göttlich. Unnahbar. Kraftvoll. Selbstbewusst. Vorsichtig. Aufgeregt.

Für einen Augenblick fühlt man sein ich. Ganz nah, tief und innig. Stimmig.

Mein Moment.

Für einen Augenblick.

Bin ich.


Aushalten …


Vorspulen.

Für einen kurzen Moment.

Nur um zu sehen was kommt.

Aushalten.

Für einen langen Augenblick.

Nur um zu erleben, was dann kommt.

In meinen Träumen tanze ich hoch oben auf den Klippen durch das saftige Grün des Grases.

Richte meine Blicke unentwegt auf den endlos erscheinenden Ozean, der verzaubert mit seiner ganzen Meereskraft.

Aushalten.

Für einen langen Augenblick.

Bis das Ziel zum Greifen nah.


 

Verwundete Herzen …

Verwelkte Blumen,

vertrocknet und verstummt für die Ewigkeit.

Verwundete Herzen,

verlassen und verletzt für eine unbestimmte Zeit.

 

Die stolze Rose im Vorgarten der Liebe,

wie sie blüht und strahlt in ihrer roten Pracht.

Das pochende Herz hinter jener hoffnungsvollen Brust,

wie es gnadenlos wahre Gefühle entfacht.