Der Duft von Schnee …

Ein Duft von Schnee liegt in der Luft, eisig und aufgeregt.

Die Natur hat sich zur Ruhe gelegt, lässt den Winter wachen über sich.

Frost lässt Wiesen und Seen in einem Gewand aus glitzernden Kristallen erstrahlen.

Bald schon gesellt sich der erste Schnee hinzu, wird der Erde ein Kleid aus Puderzucker malen.

Groß und unbändig ist die Vorfreude auf die weihnachtliche Gemütlichkeit.

Tief im Herzen ist man lange schon bereit.

Zaubern wir uns ein wärmendes Lichtermeer aus Kerzen.

Erobern wir damit die zu Eis erstarrten Herzen.

Senden wir Liebe nicht zu Weihnachten bloß,

gerade jetzt braucht´s Wärme gar groß.

 

 

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Träumerei …

Der Nacht gehören die Träume, dem Tag nur die unfassbar graue Realität.

Ich möchte träumen, immer und überall. Von schönen Momenten und idyllischen Plätzen, wo nur mein Herz als Gast schon war – in seinen tiefsten Träumen.

Tagträumerei – die Zuflucht in eine andere Sphäre, um im hier und jetzt zu überleben. Erleben, im Stillen, für sich ganz allein. Wünsche träumen, nicht nur äußern.

Und in allem überfällt mich dieser Drang nach der großen Freiheit. Der eigenen Freiheit. Frei sein. Frei leben. Ohne Zwang sich den Träumen hingeben und sie real erleben.

Die Kunst des Erlebens besteht im wagen des ersten Schritts.

Zeit …

Sie eilt uns voraus, macht keinen Halt, weder vor der Liebe noch vor dem Schicksal. Sie reitet ungezähmt und hemmungslos, Tag ein, Tag aus.
Rücksicht ist kein Privileg. Vorsicht ist geboten. Sie hat ihren Rhythmus und du kannst nichts dagegen tun.

Sie schreibt ihre eigenen Regeln, lässt sich nicht beirren. Auch wenn wir noch so oft an der Uhr drehen, wird die Zeit nie spurlos an uns vorübergehen.

Neue Wege …

Auf das glitzernde Meer blicken, voller Bewunderung.

Neue Wege gehen, allein aber nicht einsam.

Das Meer ist mein Fels in der Brandung, zeigt mir den Weg in die Zukunft. Einstige Sorgen gehören längst der Vergangenheit an. 

In der Gegenwart such ich nun die Ruh, welche ich mir so sehnlichst gewünscht. 

Abschalten & Innehalten. 

Der Herbst hält Einkehr …


Ich lausche dem Regen, wie er fällt so zart und unscheinbar. Ein wilder Wind fegt durch das Geäst, erste Blätter fallen ihm zum Opfer, werden ungefragt entrissen von Bäumen und Büschen.

Der Herbst hält Einkehr, schleicht sich still und leise auf Zehenspitzen heran. Er lässt uns durchatmen und entspannen, hält frische Luft für uns bereit.  In den Wäldern duftet es nach Pilzen und Moos, Eichhörnchen überqueren den Waldweg, sammeln sich erste Reserven für den Winter zusammen.

Ein Gefühl der Romantik liegt in der Luft –  man sehnt sich nach Gemütlichkeit, Kerzenschein und warmen Kakao. Ich habe den Sommer längst hinter mir gelassen, erfreue mich nun an der bunten Vielfalt, welche uns die Natur in Kürze schenken wird.

Zeit & Leben


Die Zeichen der Zeit, unschlagbar und kostbar. Momente erleben, vertiefen und verinnerlichen.

Die Bewegung spüren, nicht sinnlos verweilen. Um die Endlichkeit der Jugend wissen, weiter ziehen und nach vorne blicken.

Aufsehen zu anderen Ufern, die Welt hat so viel mehr zu bieten. Den Träumen freien Lauf lassen, nichts an Jahren festmachen – jeder Tag zählt.

Verschwende nicht die Minuten, wenn du nur Stunden genießen kannst. Wähle mit Bedacht und liebe mit ganzem Herzen.


Mondsüchtig …

Dunkel ist`s geworden, doch hell erscheint diese kühle, vom Herbst heimgesuchte Nacht. Der Mond leuchtet hoch oben am Himmelszelt, wacht über uns wie ein Fels in der Brandung.

So einzigartig seine Gestalt doch ist, dieser große mit Flecken versehene Ball, der verschlafene Augen wieder zum Leuchten bringt. Magisch wirkt er und voller Energie, wenn er so strahlt in seiner ganzen Mondes-Pracht.

Er verzaubert mit seinem Wesen und zieht all diese wundersamen Blicke auf sich. Doch auch wenn er nicht mehr leuchtet, seine Helligkeit verblasst, so verweilt er weiter unter uns und schenkt uns Kraft für die Nacht.

Er macht uns mondsüchtig.